Mt. 16,15: Der HErr Jesus fragte Seine Jünger: "Wer sagt denn ihr, daß ich sei.?"
Der Heiland hat einst die menschliche Natur angenommen und kraft Seiner menschlichen Natur ist Er Marias Sohn, ist Er der Nachkomme Davids.
Dieser hat Christus seinen HErrn genannt laut Psalm 110,1: "Der Herr sprach zu meinen Herrn." In diesem Schriftteil ist also die Rede von zwei göttlichen Personen.
Laut Daniel 7,13 hat Daniel den kommenden Christus, der der HErr der Herren ist, als Mensch gesehen.
Diejenigen, die den Heiland als Menschen sahen, erkannten größenteils wohl an, daß Er eine besondere Person war; aber daß Er der Sohn des lebendigen Gottes und nicht Josephs Sohn war, drang nicht zu ihnen durch.
Petrus war zur guten Einsicht gelangt, daß der Heiland nicht nur des Menschen Sohn ist, sondern auch des lebendigen Gottes Sohn.
Simon-Bar-Jona--Bar heiß Sohn-erhielt von Christum den Namen quot;"Petrus" d.h, Felsenstein.
Petrus war kein Vollkommener. Seine Fehler und Mängel waren in Gottes Wort nicht verschleiert.
In Mt.16,23 sagt der Heiland zu diesem Petrus:"Hebe dich, Satan von mir!; du~ bist mir ärgerlich" Ferner Lk. 22,32
In seiner Pfingstrede sagte der Apostel Petrus : "So wisse nun das ganze Haus Israel gewiß, daß Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt haht, zu einem HErrn und Christus gemacht hat". Apg. 2,36
Daß der aus der Junfrau geborene Jesus der Christus, Gott aus Gott ist, ist eine Grundwahrheit.
Petrus war ein feuriger Anhänger und Prediger dieser Wahrheit. Auf diesem felsenfesten Glauben hat Christus Seine Gemeinde gebaut, und dieser Glaube wird niemals verschwinden.
Die römisch-katholische Kirche lehrt, daß Petrus von Christus als Oberhirten eingesetzt worden sei, und daß Petrus dieses Amt dem Bischof von Rom übergeben habe.
Diese Lehre ist jedoch nicht gegründet auf Gottes Wort.
Die Diener in der Kirche müssen vom Heiligen Geist berufen werden und dürfen nicht von einem Menschen, ALSO AUCH NICHT VON EINEM APOSTEL, eingesetzt werden.
Petrus konnte sein Amt nicht einem anderen übertragen. Petrus hat niemals seinen Sitz als ein Papst in Rom gehabt.
Mt. 18,18-20: Alle Apostel haben dieselbe Zustandigkeit empfangen Bußertigen können sie im Namen Gottes die Sünden vergeben.
Diejenigen, die eine außerordentliche Sünde begangen haben, mussen durch sie außerhalb der Gemeinschaft der Glaubigen gestellt werden wenn sie sich nicht bekehren wollen.
Die Ausgeschlossenen müssen aber als ein verlorener, jedoch zurückgekehrter Bruder--Schwester--von den Aposteln angenommen werden, wenn sie von Herzen über ihre Missetat Reue zeigen.
Christus ist nicht mehr auf Erden und die Ausführung Seines Werkes hat Er einigen Männern aufgetragen.
Christus bleibt jedoch der oberste Führer und dieser oberste Hirte der Schafe hat keinen Apostel eingesetzt, der das Haupt der anderen Apostel sein sollte.
Zwar war Petrus kräftiger als seine Mitapostel. Diese haben ihn jedoch niemals als ihr Haupt betrachtet und behandelt.
Auch Petrus hat sich nie zu einem Haupte seiner Mitapostel und zu einem Haupte der ganzen Kirche aufgeworfen.
Christus ist der Apostel und Hohepriester, den wir bekennen.
Es gibt NUR EIN HAUPT DER GANZEN KIRCHE. NUR EINEN HOHENPRIESTER. DIESER WOHNT IM HIMMEL UND IST JESUS CHRISTUM!
Nach dem Tode des Apostel Schwartz wollte der Apostel Krebs in Juda-- Niederlande--eine neue Lehre einführen. Er machte sich selbst zum Haupt der anderen Apostel.
Danach wurde es mit diesem Apostel immer schlimmer. Er setzte Männer ein als Evangelisten oder Hirten.
Es ist selbstverstandlich, daß er keine Propheten brauchte.
NUR CHRISTUS HAT MIT GOTT DEM VATER DAS RECHT, DURCH DEN HEILIGEN GEIST, DER DURCH PROPHETEN SPRICHT, DIE MÄNNER ZU BESTIMMEN DIE IHM IN EINEM AMTE DIENEN WERDEN. DIENER DER KIRCHE MÜSSEN BERUFEN WORDEN SEIN, GLEICH WIE AARON, AUCH CHRISTUS HAT SICH NICHT SELBST ZUM HOHENPRIESTER ERWAHLT Hebr. 5,4-5.
DER APOSTEL KREBS HAT EINE IRRLEHRE EINGEFÜHRT, DIE GANZ UND GAR IM WIDERSPRUCH IST MIT DER BIBEL.
Durch diese Irrlehre entstand eine Spaltung. Der Apostel Krebs und dessen Anhänger nennen sich: "NEUAPOSTOLISCH".
Joh. 20,21-23. Der HErr Jesus hat an erster Stelle Seinen Aposteln das Reich Gottes aufgetragen.
Ihre Verantwortung ist groß. Alles was sie tun und lehren muß im Einklang sein mit dem Willen ihres Senders, der gen Himmel gefahren ist und der sie dereinst zur Rechenschaft ziehen wird über das, was ihnen anvertraut worden ist.
Der auferstandene Heiland sagte zu Seinen elf Jüngern, indem Er sie anblies: "Nehmet hin den Heiligen Geist!"
Durch die Kraft und das Licht des Heiligen Geistes verrichten sie ihre amtliche Tätigkeit.
Zwölf Apostel müssen in Christum eine Einheit bilden. Sie müssen zu jeder Zeit die gleiche Ehre predigen. Zusammen sind sie die unmittelbaren Stellvertreter des HErrn Jesu auf Erden.
In Apg.2:42 steht von der ersten Gemeinde geschrieben: "sie blieben aber beständig in der Apostel Lehere."
Auch alle Apostel die nach den Zwölfen berufen worden sind, müssen bestandig bleiben in der Lehre, wie diese damals war.
Der Apostel Krebs ist nicht in der ursprünglichen Lehre der Apostel gebliebene. Er ERKLARTE, DIE BIBEL SEI FAULES HEU UND STINKENDES GRUPBENWASSER! ! !
Die Apostel müssen mit den anderen Amtsträgern wachen, daß sich keine Irrlehre in die Kirche einschleicht, damit die Lehre Christi rein erhalten bleibt.
Die ersten vom HErrn gesandten zwölf Apostel waren die Stammväter des zu bildenden geistlichen Israel.
Am Tage der Ausgießung des Heiligen Geistes wurden dreitausend Personen getauft.
Sodann wuchs die Zahl der Männer, die sich taufen ließen bis auf fünftausend. Frauen und Kinder mitgerechnet gab es also über fünftausend Anhänger.!
Für die Apostel wurde die Arbeit zu umfangreich. Deshalb wurden von den Aposteln sieben Brüder als Almosenpfleger--Diakone bestellt und ein Teil der Arbeit der Apostel wurde durch ihre Handauflegung auf die Almosenpfleger übertragen. Apg. 6,1-6.
"Und das Wort Gottes nahm zu, und die Zahl der Jünger war sehr groß Jerusalem. Es wurden auch viele--alttestamentliche--Priester dem Glauben gehorsam." Vers 7.
Apg, 13,1-3: Auch die Zahl der Apostel wurde vom HErrn erweitert.
Laut Apg.12:2, hatte der Apostel Jakobus einen gewaltsamen Tod erlitten, so daß es nur elf Apostel gab.
Sodann wurden durch den Heiligen Geist zwei Männer zu Aposteln berufen und zwar Barnabas und Saulus, der vom Gegner zu einem Anhänger des Werkes Gottes geworden war.
Von der Tätigkeit des Apostels Paulus wissen wir viel.In der dunkten Heidenwelt hat er das Licht der Welt leuchten lassen. Als der Apostel Paulus zum Apostel berufen wurde, wurden die Worte, die Christus zu ihm gesprochen hatte, bestätigt:"aber stee auf und tritt auf deine Füße. Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diner und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen; und will dich erretten von dem Volke und den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende, aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen die Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich." Apg. 26,15-18.
Die heutigen Christen behaupten, daß nur Männer, die den HErrn Jesum im Fleische gesehen haben, Apostel sein können.
Ferner behaupten sie, daß der HErr nicht mehr als zwölf Apostel gesandt habe in der ersten Zeit. Anhand der Heiligen Schrift ist diese Bedeutung nicht haltbar.
Matthias, der durch das Los angewesen worden war, wollen sie als Apostel ausschalten und Paulus gelten lassen als zwölften Apostel.
Barnabas wurde jedoch zugleich mit Paulus vom Heiligen Geist berufen. Die Wahrheit richtet sich nicht nach der Meinung der Menschen. SONDERN DIESE MÜSSEN SICH NACH DER WAHRHEIT RICHTEN.
Laut 1,Kor.9:1,2: hat der Apostel Paulus geschrieben: "Bin ich nicht ein Apostel.? Bin ich nicht frei.? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus Christus gesehen.? Seid ihr nicht mein Werk in dem Herrn.? Bin ich anderen nicht ein Apostel: so bin ich doch euer Apostel; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr in dem Herrn".
Paulus beruf sich darauf, Jesum Christum unseren HErrn gesehen zu haben.
Die protestantischen Theologen unserer Zeit behaupten, daß Paulus deshalb ein Apostel sein könne, weit er Christum--auf dem Weg nach Damaskus gesehen hatte. Aber wie verhalt es sich um diese beiden Bibelstellen?
Vor allen Dingen in der Gemeinde zu Korinth gab es Gläubige, die meinten, Paulus sei als Apostel geringer als die anderen Apostel, die mit dem HErrn gewandelt waren.
Für solche sagt Paulus: "Habe ich nicht unseren HErrn Jesus Christus gesehen.? Den Gläubigen, die Paulus als Apostel angenommen hatten, schreibt er :Denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr in dem Herrn".
Viele haben den HErrn Jesus dem Fleische nach gekannt Diese sind jedoch deshalb keine Apostel geworden. Durch den Auftrag des HErrn wird man Apostel und einige haben diesen Auftrag von Ihm erhalten, als Er auf Erden war.
Weil Er jetzt im Himmel ist, macht Er Seinen Willen durch Seinen Geist bekannt, wie der Heiland vorhergesagt hat in Johannes 15,26-27. "Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir. Und ihr werdet auch zeugen; denn ihr seid von Anfang bei mir gewesen."
Es gibt also zweierlei Zeugnis, EIN ZEUGNIS DES HEILIGEN GEISTES UND DAS DER DIENER CHRISTI!
Der Heiland war einst auf Erden, seitdem Er gen Himmel gefahren ist kennen wir Ihn nicht mehr dem Fleische nach 2. Kor. 5,16.
Laut Apg. 2,44-45 verkauften die Nachfolger des HErrn ihr Hab und Gut, den Erlös davon legten sie zu der Apostel Füßen, Apg.4, 34.37, die die empfangenen Gelder unter die bedürftigen Gemeindeglieder verteilten, so wie jedermann not war.
Dieses Empfangen und Verteilen der Gelder nahm selbstverstandlich viel Zeit in Anspruch und deshalb wurden Almosenpfleger bestellt. Außer für das natürliche können diese auch für das geistliche Werk nützlich gemacht werden.
Dies sehen wir bei Stephanus, der wegen des Zeugnisses, das er brachte, den Tod durch Steinigung erlitt.
In Apg. 8,14-17 lesen wir, daß die Apostel zu Samarien waren, um diejenigen, die durch die Predigt des Evangelisten Philippus gläubig und von diesem getauft geworden waren, mit dem Heiligen Geist zu taufen.
Damit man die Taufe mit dem Heiligen Geist empfangen kann, muß es Apostel geben.
Auch der Apostel Paulus taufte mit Feuer und dem Heiligen Geist, wie z. B, hervorgeht aus Apg. 19,1-7.
Etwa 12 Männer empfingen die Taufe mit dem Heiligen Geist, nachdem sie die Taufe mit Wasser empfangen hatten.
Hier sehen wir also auch zweierlei Zeugnis. Das Wort, das Paulus sprach und das Wort gesprochen vom Heiligen Geist.
Apostel arbeiten nicht nur in der Gemeinde, sondern auch außerhalb.
Dadurch können neue Gemeinden entstehen.
Als Hilfe für die Apostel hat der HErr der Kirche gegeben: Propheten, Evangelisten und Hirten die alle als Priester am Altar Gottes ihren Dienst versehen.
Auch diese müssen vom Heiligen Geist berufen worden sein.
Die Diakone bilden die Bindeglieder zwischen Priester und Gemeinde.
Für die Gemeinde ist es erforderlich, daß es mancherlei Ämter gibt, es gibt jedoch nur einen HErrn.
Auch die vierfache Bedienung muß eine Einheit in Christum bilden. Dieser wurde einst gesandt von Gott dem Vater.
Im Auftrag des Vaters sendet Christus Diener, die je nach ihrer Begabung und Veranlagung bauen mussen am neutestamentlichen Tempel, der sich aus lebendigen Steinen zusammensetzt.
1. Kor.4,1: Es gibt Gläubige, die meinen, daß sie keine Diener und keine Kirche brauchen, sondern daß die Bibel für sie genügend sei.
Es würde jedoch keine Bibel geben, hatte Gott niemals Diener gesandt. Jeder Staat hat einen König oder Kaiser oder ein anderes Oberhaupt mit Ministern, um den Staat zu regieren.
Wenn das Oberhaupt des Staates oder einer der Minister stirbt, dann kommt ein anderer an dessen Stelle, um das lebendige Geschlecht zu verwalten.
Christus ist der König Seiner streitenden Kirche. Er ist unsterblich. Seine Diener sind jedoch sterbliche Menschen. Wenn einer stirbt, dann gibt der König der Kirche einen anderen an dessen Stelle.Denn die auf Erden lebenden Kinder Gottes können nicht von entschlafenen Dienern geleitet und unterrichtet werden.
Das Schrifttum, das die entschlafenen Knechte hinterlassen haben, ist lehrreich und daher nützlich: es genügt aber nicht allein zur Führung. Außerdem kann die Bibel uns keine Gnadengaben geben.
Es sind also Diener notwendig, um die Gnadengaben auszuteilen und Unterricht zu erteilen.
Der König der Kirche bedient sich der Menschen für Menschen.
Die Diener Gottes muuml;ssen die Lehre Christi predigen und die Menschen muuml;ssen diese annehmen, damit sie in der Wahrheit wandeln.
Der Apostel Johannes hat geschrieben: "Ich habe keine große Freude denn die, daß ich höre, wie meine Kinder in der Warheit wandeln," 3,Joh.4. Wenn alle, die Christum gehören, in der Wahrheit wandeln, dann stehen wir dem Bösen stark gegenüber. "Wer ïbertritt und nicht bléibt in der Lehre Christi,der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn." 2.Joh. 9.
Diener des HErrn müssen immer wachen, damit die Lehre Christi rein gepredigt werde, und damit die Gläubigen den Gnadengaben, die Christus schenkt, den richtigen Wert beilegen.
Laut 3.Joh 1- 9 hat der Apostel Johannes geschrieben: "Demetrius hat Zeugnis von jederann und von der Wahrheit selbést,und wir zeugen auch und ihr wisset, das unser Zeugnis wahr ist."
Ein wahres Zeugnis also muß ausgehen von den Dienern Gottes, und durch sie schenkt Gott denen Gnadengaben die Ihm gehorchen:sowohl Juden wie auch Heiden.
Zum gottesfürchtigen Heiden von der italischen Schar--Kornelius--sprach der Apostel Petrus: "Nun erfahre ich mit der Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; sondern in allerlei Volk, wer Ihn fürchtet und recht tut, der ist Ihm angenehm." Apg. 10.34-35.
Gott hatte einen Engel zu Kornelius gesandt, der ihm sagte, er solle Männer nach Joppe senden, wo sie Simon Petrus zu Kornelius bitten sollten, Apg. 10,1- 7.
Engel sind dienstbare Geister, die eine menschliche Gestalt annehmen können. Sie werden von Gott ausgesandt zum Dienst um derer willen die ererben sollen die Seligkeit. Hebr. 1.14.
Diese himmlischen Engel sind nicht die Austeiler der Gnadengaben, sondern die Menschen, irdische Engel-Boten--von Jesus Christus durch den Heiligen Geist berufen. Kornelius brauchte also den Apostel Petrus, damit er Gnadengaben empfangen konnte.
Es genügte nicht, daß Kornelius viel Almosen gab und immer zu Gott betete; aber dies veranlaßte Gott wohl, ihm den Weg zu zeigen, den er gehen müßte. Gott hat Petrus gezeigt, daß er, der ein Jude war, keinen Menschen gemein oder unrein heißn sollte.
"Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn daß sie treu erfunnden werden." l.Kor. 4,2.
Sie müssen bis in den Tod treu sein.
Immer müssen sie auf ihrem Posten stehen, müssen sie streiten, wachen und beten.
Laut Mt. 24,45-47 hat der Heiland gesagt: "Welcher ist aber ein treuer und- kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe.? Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und erfindet ihn also tun. Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen."
Die Diener des HErrn müssen in Treue Sein Werk zur Ausführung bringen und dadurch geben sie denen, die ihrer Sorge anvertraut worden sind, ein gutes Beispiel.
Alle Kinder Gottes, die Gottes Gebote treu bewahren, werden in Seinem Königreich bestatigt werden.
Die Untreuen dagegen können sich in Gottes Reich nicht aufrecht halten. In diesem Sinne laßt sich auch David aus in Psalm 101,6-7. "Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, daß sie bei mir wohnen; und habe gern fromme Diener. Falsche Leute halte ich nicht in meinem Hause; die Lüger gedeihen nicht bei mir."
Hebr. 5,4. Mose war von Gott berufen worden ein Leiter des Volkes Israel zu sein. Mose hatte Bedenken wegen des Befehls Gottes, sich zum Pharao zu begeben, weil er nicht gut reden konnte.
Deshalb bestimmte Gott, daß sein Bruder Aaron sich mit ihm zum König Agyptens begeben sollte. Später wurden Aaron und dessen Söhne von Gott berufen, das Priesteramt zu bedienen.
Der Herrgott bestimmte Aaron zum Hohenpriesteramt, mit der Bestimmung, daß das Hohepriestertum in seinem Geschlecht vererbbar sei.
Im neuen Bund hat das levitische Priestertum keinen Existenzgrund. Das Gesetz und die Propheten weissagen laut Lukas 16,16 bis auf Johannes.
Der Gottesmensch gehörte dem Stamm Levi nicht an, sondern war aus dem Stamme Juda.
Christus ist unser unsterblicher Hoherpriester, der nicht in ein Heiligtum einging, das mit der Hand gemacht worden ist, sondern der im Himmel wohnt.
Psalm 110,4 zeugt von Ihm: "Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: "Du bist ein Priester ewiglich, nach der Weise Melchisedekd."
In den Evangelien werden die Hohenpriester Ananias und Kaiphas genannt.
Letzterer war Schwiegersohn des Ersteren. Damals setzte der römische Statthalter den Hohenpriester ein.
Das war also eine Abweichung von der Regel, die Gott bestimmt hatte. Gleichfalls verfährt man in der allgemeinen christlichen Kirche längst nicht mehr gemäß den Vorschriften der Heiligen Schrift, angesichts der Weise, auf welche Männer ein kirchliches Amt bekommen.
Weil die Gabe der Weissagung in der allgemeinen Kirche fehlt, kann der HErr auch nicht diejenigen berufen, die Er mit Seinem Werk beauftragen wilt.
Die römische Kirche behauptet und lehrt, daß die papste Nachfolger Petri seien, und daß deshalb der Papst der Oberpriester der Kirche ist.
Als Oberpriester habe er das Recht Männer als Priester einzusetzen.
Der Papst ernennt Kardinale und wenn er stirbt, wählen die Kardinale einen unter sich zum Papst.
Hieraus geht hervor, daß die römische Kirche nicht nach der Heiligen Schrift verfährt.
Laut Apg. 20.28 hat der Apostel Paulus gesagt: "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, unter welche euch der Heilige Geist gesetzt hat zu Bischöffen, zu weiden die Gemeinde Gottes, welche Er durch Sein eigen Blut erworben hat."Die Bischöfe, zu denen Paulus sprach, waren also vom Heiligen Geist berufen worden, der durch Propheten spricht, so wurde auch Christus von Gott dem Vater berufen, Hoherpriester zu sein.
Christus ist der Spender der Gnadengaben und Er tut dies durch Männer, die Er durch Weissagung mit Namen berufen hat.
Einst werden sie Rechenschaft ablegen müssen über die Weise, auf welche sie ihre Aufgabe erfüllten, die sie empfangen hatten.