Die Kirche der Jahrhunderte...... eine schöne Bezeichnung die Vertrauen einflösst.
Was die Jahrhunderte überdauert haben, muss woll gediegen sein. Ein geistliches Werk das seit mehr als neunzehnhundert Jahren besteht und zahlreiche Stürme überdauert hat, gebietet Ehrfurcht vor lessen Stifter, Der gesagt hat, dass die Pforten des Totenreiches Sein Werk, Seine Gemeinde, nicht überwältigen werden.
Aber Seine Sorge, die Ihn Sehen Vater im Himmel bitten liess, dass die Seinen immer eins seien, hat sich leider nicht als unbegründet herausgestellt.
Wenn auch die Kirche bis heute besteht und sich über den ganzen Erdball ausgebreitet hat ohne äusserst ernsten Schaden hat sie ihren Lauf durch die Zeiten nicht vollbracht.
Viele Spa1tungen, die bis auf den heutigen Tag ihre Kraft untergraben, haben sie in zahlreiche grössere und kleinere Teile auseinanderfallen lassen, die einander, früher allerdings weit stärker als heute, auf eine Weise befehden, die keineswegs mit der Liebe Christi, ihrer verherrlichten himmlischen Oberhauptes, in Übereinstimmung ist.
Viele, die ausserhalb der Kirche erzogen wurden, betrachten diesen Zwiespa1t mit spott.
Von diesem Spott ist die Kirche selbst die schuldige Ursache, zumal Christus selbst für sie gebetet hatte: "Auf dass sie vollkornrnen eins seien und die Welt erkenne, dass Du Mich gesandt hast".
Viele, die Frieden für ihre Seele suchen, wenden jedoch traurig ab von einer Kirche, wo immer Zwietracht herrscht. Ja, innerhalb der Kirche sind es die Glaubigen selbst, die sich über ihr wahres Wesen streiten.
Die Kirche Roms behauptet, sie sei die katholische, die allgemeine Kirche und nur sie sei es, die diese Bezeichnung für sich beanspruchen könnte und sagt ferner: "Wo die wahre Kirche ist, da ist die wahre Lehre!"
Die reformatorischen Kirchen dagegen sagen: "Wo die wahre Lehre verkündigt wird und die Sakramente richtig gespendet werden, da ist die wahre Kirche!"
Auf diese Weise öffneten sich die Tore für allerlei Streitigkeiten. Denn welche ist die wahre Lehre, welche sind die wahren Sakramente und wie müssen diese dargereicht werden?.
Rom betrachtet diese Streitigkeiten als Beweis für den Irrtum der Reformatoren und nennt die Protestantismus das Babylon der Verwirrung.
Die Protestanten belegen die Kirche Roms aus allerlei Gründen mit dieser der Offenbarung des Johannes entnommen Bezeichnung.
Wenn wir aber die zahlreichen Kirchenabteilungen mit dem Urbild der Kirche des Herrn vergleichen, so müssen wir auf uns, die wir zur Kirche Christi gehören, das wort der Heiligen Schrift, Römer 3,12, anwenden: "Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden".
Dieses scharfe Urteil klingt vielen kirchlich veranlagten Menschen fast zu hart in den Ohren und sie werden unverzüglich ausrufen:"Aber MEINE Kirche, MEINE Gemeinschaft, hat die wahre Lehre.!!"
Hier spielen aber Erzeihung, Vorurteile und eine gewisse Traditionsgebundenheit eine grosse Rolle.
Denn schon eine sehr ober flächliche untersuchung der Heiligen Schrift reicht aus, zu beweisen, dass der Gesamtkirche heute entsetzlich viel fehlt, was einst den Reichtum der Urkirche mitzubilden half.
Am grossen ersten Pfingsttag der Kirche wurde in einem Nebenraum des Tempels in Jerusalem der Heilige Geist der Verheissung auf die versammelten Apostel und Jünger des auferstandenen Herrn ausgegossen. Diese erste Offenbarung des vom verherrlichten Menschensohne, Ap.2,33, ausgegossenen Heiligen Geistes, Der durch den Dienst der Apostel und Jünger Jesu in vielen Sprachen der in Jerusalem weilenden Besucher aus dem Auslande die grossen Taten Gottes verkündigte, war so deutlich undeindrucksvoll, dass viele der entsetzten herbeigeeilten Augen--und Ohrenzeugen auf die Predigt des Petrus achtgaben, sich taufen liessen und dann selbst den Heiligen Geist innewohnend empfingen.
Als Spötter die Geistesoffenbarungen lacherlich machten und behaupteten, dass des Herrn Apostel und Jünger ihrer Meinung nach betrunken seien, war es Petrus, der darauf hinwies, dass es sich um die erste Erfüllung der alten Joelweissagung handelte, nämlich, dass Gott Seinen Geist auf alles Fleisch ausgiessen wollte und Söhne und Tochter weissagen sollten.
Aus der Apostelgeschichte und den übrigen Büchern des N.T. geht einwandfrei hervor, dass die Gaben des Heiligen Geistes und die vier Ämter Jesu wahrend des ersten Jahrhunderts der Kirche in ihr vorhanden waren.
In seinem ersten Erief an die Korinther widmet der Apostel Paulus den Geistesgaben sogar zwei Kapitel, in denen er u.a. seine Leser auffordert, 12,31; 14,1-39, nach den besten Gaben zu streben sich aber am meisten der Gabe der Weissagung oder Prophetie zu befleissigen.
Dass es schon früh die Gefahr gab, dass die Gaben verschwinden würden geht deutlich aus einer Warnung dieses Apostels, 1.Thess.5.19,20, hervor: "Den Geist dampfet nicht, Weissagungen verachtet nicht".
Wo sind die Gaben des Heiligen Geistes und die vier Ämter Jesu Christi geblieben?
Viele Christen fanden eine Antwort, die nicht mehr als eine Ausrede und Selbstrechtfertigung ist.
Die Kräfte, Ämter und Gaben, die uns 1.Kor.12,4-6 aufzahlt, seien heute überflüssig. In ihrer Gründungszeit hatte die Kirche zahlreiche Feinde und sie selbst sei nur ein swachliches Pflanzlein, das zu einem starken Baum heranwachsen müsste. Zu diesem Zweck hatte Gott ausserordentliche Mittel verwendet, und Seitdem aber die Kirche ,fest fundiert sei, hatten sich diese mittel verwendet.
Seitdemaaber die Kirche fest fundiert sei, hätten sich diese Mittel erübrigt. Jeder aufrichtige Ohrist empfindet die Mangelhaftigkeit dieser Behauptung, die in geraden Widerspruch mit dem ausdrücklichen Wort des Heiligen Schrift steht. Denn Paulus schreibt, 1.Kor.l3,8-10, dass Weissagung aufhört, wenn das Volkommene gekommen sein wird.
Ist aber das Volkommene schon vorhanden?.
Wer wagt es, das zu behaupten?
Und wie erhalten die unterschiedlichen Kirchenabteilungen ihre Geistlichkeit.? Wie sie auch gewählt oder ernannt wird, den biblischen Weg der Berufung geht die Kirche nicht.
Diesen Weg könnte sie übrigens auch nicht gehen, weit der Herr seit langem nicht mehr durchden Heilige Geist, mittels Seines Prophetenamtes durch den Dienst der Propheten Christi, in den kirchlichen Gemeinschaften und Kirchen, Ap.13,1-3, unmittelbar sprechen kann.
Wie leitete Jesus anfangs Seine Kirche.?
Epheser 4,11-16, lehrt uns, dass Gott der Kirche ein vierfaches Amt geschenkt hatte, nämlich an erster Stelle Apostel, an zweiter Stelle Propheten, ferner, an dritter und vierter Stelle, Evangelisten und Hirten oder Lehrer. Auch in Bezug auf Apostel und Propheten wähnen viele Christen, dass diese Zwei Grundämter nur für die ersten Jahrzehnte der Kirche notwendig gewesen waren.
Eine solche Meinung findet keine biblische Begründung, zuma1 der Apostel Paulus lehrt, dass das vierfache Amt in der Kirche bleiben sollte "bis dass wir alle hinankommen zur Einheit des Glaubens ".
Ist die Einheit des Glaubens schon gekommen? Nein!!
Aber sie wird kommen, denn Jesus, der Christus, hat es verheissen. Einst in und nach der grossen Trübsal; nach der Entrückung einer Erstlingsgarbe aus auferweckten Entschlafenen und verwandelten Lebenden, wird die Kirche sein:
Es gibt Christen, die in ihrem Herzen empfinden, dass es gegen das Fortbestehen der Geistesgaben und des vierfachen Amtes keine biblischen Beweise gibt und trotzdem ihre Ansicht zu rechtfertigen suchen.
Sie meinen, dass Gott die Ämter und Gaben, wenn sie so unerlässlich wären, immer und zu jeder Zeit hatte schenken können oder geschenkt hätte.
Diese Kinder Gottes Ubersehen hierbei, dass sie mit ihrer Auffassung Gott selbst beschuldigen, auf die Weise ihm die in der Kirche herrschende Unvollkommenheit vorzuwerfen.
Paulus hat uns nicht nur ermahnt, den Heiligen Geist nicht zu dampfen und Weissagungen nicht zu verachten, sondern auch noch gesagt, dass sich die untreu gewordenen Christen selbst Lehrer nach ihrem fleischlichen Geschmack wahlen sollten. 2 Tim.4,3 lesen wir, dass die Zeit kommen sollte, dass die Gemeimdeglieder die gesunde Lehre so unerträglich finden sollten, dass sich die Kirche neue Lehrer nach dem Geschmack der Gläubigen, die nur hören möchten, was ihre Ohren kitzelt, suchen sollte. Auf diese Weise wurde die Leitung der Kirche und ihrer Gemeinden aus der Hand des Konigs der Kirche gestohlen und in die Hande sterblicher Menschen gelegt.
Die Hoffnung der Urkirche war die Zukunft des Menschensohnes, sie hoffte, lebend verwandelt oder in der ersten Auferstehung aus den Toten heraus auferweckt zu werden bei der Wiederkunft ihres Herrn Jesu Christi.
Obwohl sich in unsern Tagen viele Christen etwas mehr wie früher mit der Wiederkunft Jesu beschaftigen, weil die Zeichen der Zeit sie erschreckt haben, sind die meisten Getauften in dieser Beziehung unwissend, gleichgültig oder lehnen sie diese Erwartung überhaupt ab.
Unter den Christen, die an die Wiederkunft glauben, gibt es aber sehr viele, die bezüglich der vom Heiland geschenkten Verheissung unrichtige Gedanken haben und Jesus nur als Richter und nicht als Bräutigam erwarten.
Und gewiss, als Richter kommt Jesus Christus bestimmt, aber lange Zeit, tausend Jahre vorher, wird Er sich den Seinen als Bräutigam offenbaren, als Bräutigam, der dass kommt zur Errettung Seiner Braut, Seiner Erstlingsschar, aus dem Elend, das der Antichrist herbeiführen wird.
Verbunden mit Seinem Kommen als Bräutigam ist die Auferstehung aus den Toten heraus der in Christo Entschlafenen und die Verwandlung der dann lebenden Getreuen: l.Kor.15,51-55 und l.Thess.4,13-18.
Auf dieses grosse Ereignis, die Bewahrung vor der Stunde der Versuchung, wollte Paulus die Kirche, 2. Kor.1,1,2, vorbereiten, um sie als eine reine Jungfrau dem einen Mann, Christus, zuzuführen.
Gott ist getreu; sind wir untreu, so bleibt Er doch treu; Er kann sich selbst nicht verleugnen. So lesen wir 2.Tim.2,.13.
Seiner Hände Werk lässt Er nicht, Er wird es eilendvollenden.
Als Antwort auf die Gebete vieler aufrichtiger Kinder Gottes aus zahlreichen Kirchen und Gemeinschaften in England hat der Herr in den dreissiger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts die Gaben des Heiligen Geistes abermals erweckt und das vierfache Amt Jesu wiederhergestellt.
Er stiftete kein neue Kirche, sondern wollte und will mit den vier Ämtern und den Gaben des Heiligen Geistes die Kirche Seines Sohnes, die Gemeinschaft aller im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes Getauften zur wahren Einheit aufgrund der Wahrheit Christi zurückführen und auf diese Weise die Kirche auf die bevorstehende Zukunft des Menschensohnes vor- und zubereiten.
Dieses Werk Gottes für die Letztzeit ist das Apostolisch--Prophetische Zeugnis, das alle Gläubigen nachdrücklich und ernst auffordert, keine menschlichen, ekeine fleischliche Mittel zur Wiederherstellung der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche anzuwenden, sondern zu diesem hohen Ziel nur den biblisehen Weg zu gehen.
Die traurigen Verhältnisse innerhalb der Kirche zwangen das von Gott gesandte Zeugnis für die Letzzeit einen Namen:
zu wählen.
Das wiederhergestellte Gotteswerk muss zahlreiche Vorurteile bekämpfen. Es werden dem Werk des Herrn viele unverdiente und ungerechte Vorwürfe gemacht, die darauf zurück zuführen sind, dass es zahlreiche Gemeinschaften gibt, die sich ebenfalls apostolisch nennen, und denen die hier gemeinten Vorwürfe eigentlich gelten.
Das Apostolisch-Prophetische Zeugnis bekennt sich ausdrücklich und vorbehaltlos zur Bibel, zum wort Gottes, als Richtschnur des Glaubens.
Es hat die Gaben des Heiligen Geistes und wird vom Herrn selbst durch den Heiligen Geist, den Dienst der Priester des vierfaches Amtes, geleitet.
Seine Priester,- Apostel, Propheten, Evangelisten und Hirten-werden ausnahmslos inmitten der Gemeinde vom Herrn durch den Dienst der Propheten Christi, mit Namen berufen und auf schriftgemasse Weise ausgesondert, ordiniert oder geweiht.
Wir empfehlen allen Gläubigen, die christozentrische schriftgemasse Lehre des Aposto1isch Prophetischen Zeugnis betend zu untersuchen.
Wir fordern alle Getauften auf, diese untersuchung nicht aufzuschieben, zumal der Tag der Zukunft des Menschensohnes eilenden Schrittes naht, ja bevorsteht.
| R.Klessinger, | Niddastrasse 9, | 3300 Braunschweig. | Deutschland | ||||
(Offenbarung 22:17)
| Apostolische Sendungskirche | 33.Braunschweig. | Reichsstrasse 35. (Hof) | ||||
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